Geschichte

Vorgänger des heutigen Depots in Lužná war der Lokschuppen Lužná–Lišany, der für die Belange der Strecke der Buschtěhrader Eisenbahn von Kladno nach Chomutov (Komotau) im Jahr 1871 errichtet wurde.

Dieser Lokschuppen wurde gegenüber dem Bahnhofsgebäude als Wagenremise mit zwei Stellflächen und einem Verwaltungsbau errichtet, der gleichzeitig auch als Wasserwerk diente (dieses Objekt ist bis heute erhalten, dient jedoch nicht mehr seinem ursprünglichen Zweck).

Historie

Mit der sukzessiven Steigerung des Verkehrsaufkommens erwies sich die Kapazität der Anlage für den Reparaturbedarf als zu gering. So wurde ein neuer Lokschuppen errichtet – bereits mit einer Halle für Entlastungsreparaturen und einer Drehscheibe auf den Flächen des heutigen Depots. Aber auch dieses Gebäude wurde schnell zu klein, und so wurde im Jahr 1924 ein weiterer Lokschuppen gebaut, mit einem großflächigen Gelände, einer Rotunde, einer Bekohlungsanlage und Montagehallen, deren Kapazität bis zur Schließung des Depots Ende des zwanzigsten Jahrhunderts hinreichend war.

Mit dem Siegeszug der Motorwagen und -lokomotiven begann die Bedeutung des Depots als Betriebspunkt zu sinken. Dem gegenüber wuchs die Bedeutung der Instandsetzung von Fahrzeugen. In den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wurde hier eine große Halle zur zentralisierten Instandsetzung von Motorloks errichtet, wegen der jedoch einige der ursprünglichen Objekte abgerissen werden mussten. Der Betrieb des Depots wurde nichtsdestotrotz nach und nach eingeschränkt, bis er im Jahr 1996 ganz eingestellt wurde.

HistorieNach der Schließung wurden hier einige Vereine aktiv, die sich mit der Eisenbahngeschichte befassen. Mit ihren Aktivitäten bemühten sie sich um eine weitere Nutzung des Depots nicht nur für eine regelmäßige Ausstellungstätigkeit, sondern auch für die Konzentrierung und Instandsetzung von Dampflokomotiven und weiteren Denkmälern rund um deren Betrieb. Mit dem 1.7.1999 knüpften die Tschechischen Bahnen an diese Tätigkeit an und gründeten hier ihr Eisenbahnmuseum. Das Museum fällt organisatorisch gegenwärtig unter das Depot für historische Fahrzeuge (Depo historických vozidel - DHV), das sämtliche historischen Maschinen der Tschechischen Bahnen übernimmt und für deren Betrieb, deren Instandhaltung und Instandsetzung sorgt.

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1.5. – 31.5., 1.9. – 30.9.
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Wussten Sie schon, dass...?

eine Zugfahrt von Prag nach Děčín (Tetschen) im Jahr 1851 ca. dreieinhalb Stunden dauerte.